Was darf Satire, jetzt müssen wir alle ganz stark bleiben. Echt gruselig.
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Vielbeachtet war Florian Schroeders Auftritt am 8. August 2020 auf einer Anti-Corona-Demonstration in Stuttgart. Schroeder wurde zu dieser Veranstaltung eingeladen, weil die Veranstalter eine satirische Auslassung über Verschwörungstheorien von ihm im NDR als vermeintliche Offenlegung von Fakten missverstanden. Er spielte anfangs mit den Erwartungen des Publikums und nutzte den Auftritt für einen Appell, die Schutzmaßnahmen gegen COVID-19 einzuhalten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Schroeder
Mal abwarten ob sich die Nummer nicht wiederholt…
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Er war auch bei NIUS und hat dort mit Julian Reichelt diskutiert. Kann ihn echt ganz schlecht einschätzen.
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“Die Show versteht sich als Contrapunkt zu allen gängigen Comedy-Formaten und setzt an bei der Kritik an denen, die sonst selten kritisiert werden: Grüne, Linke und Co. Allerdings nicht aus einem reaktionären, sondern einem böse-ironischen Blickwinkel der eigenen ‘Hood’ gegenüber, was umso mehr Spaß ermöglicht.”
Mit Witzen wie: “Wo stellen Grüne die Brandmauer hin, wenn der Handwerker erkennbarer AfD-Sympathisant ist?”
Ein weiterer Witz aus dem Sendungskonzept lautet: “Viele sagen, dass der Kampf gegen rechts vergeblich ist. Dabei gibt es auch Erfolge: die Linken beweisen, man muss kein Nazi werden, um Antisemit zu sein.”
Also reaktionärer als Verallgemeinerung wie Intelektuelle vs Arbeiter und Hufeisentheorie unter Ausblendung von Jahrhunderten von Antisemitismus vor den Nazis geht es doch kaum? Ironisch ist wenn Fritze Merz wieder über fehlende Arzttermine meckert und gleichzeitig Migration verteufelt, während ein signifikanter Prozentsatz des medizinischen Personals ausländische Wurzeln hat.
Ah ja, Grüne und Linke werden ja nie kritisiert, schon garnicht von den Medienkonzernen oder gar im politischen Tagesgeschäft. Da muss wirklich dringend ein Ausgleich her! /s
“Rechte Satire” ist wie “rechter Akademiker/Intellektueller”, ein Widerspruch in sich. Beides braucht höchste Beobachtungsgabe, Abstraktion zur Mustererkennung und eine kluge Interpretation derselben unter Berücksichtigung dessen, was bereits von anderen dokumentiert wurde. Es ist also beides an mehr oder weniger messbare Fakten gebunden. Rechtes Sprücheklopfen ist daher keine “Satire” selbst wenn man es so nennt, wie auch “rechte Akademiker/Intellektueller”, unabhängig von dem Schildchen das man dranhängt.
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“Rechte Satire” ist wie “rechter Akademiker/Intellektueller”, ein Widerspruch in sich.
Das ist Quatsch. Zumindest, wenn man ‘rechts’ nicht synonym mit ‘rechtsextrem’ verwendet. Denn das würde bedeuten, dass es rechts der politischen Mitte keine Intellektuellen gäbe.
Ich würde sogar behaupten, dass selbst die Rechtsextremisten intellektuelle Vordenker in ihren Reihen haben - trotz ihrer dummen Ideologie. Genau deshalb ist die Bewegung der AfD auch so viel gefährlicher als der stumpfe Glatzen-Rechtsextremismus zb der NPD.
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Die AFD ist so gefährlich gerade weil im ihren obersten Reihen einige intelligente Leute sitzen. Es gibt eine aktuelle Folge des Podcasts “Machtwechsel” vom 2.Oktober die sich u.a. mit den Strategiepapieren der AfD der letzen Jahre auseinandersetzt um die CDU zum Fall zu bringen und selber Macht zu erhalten. Das sind metaphorisch gesprochen keine betrunkene Tölpel vor der Dorfkneipe sondern teils Assassinen welche sich auf unsere freiheitliche demokratische Ordnung spezialisiert haben und diese gezielt von mehreren Punkten der Reihe nach angreifen und zum Fall bringen.
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Mein Post war glaube ich missverständlich. Zunächst habe ich bei dem Begriff “Rechte” Konservative nicht mitgedacht, ich beziehe mich natürlich auf Rechtsextreme, völlig richtige Korrekturen, danke. Ich möchte auch absolut nicht sagen, die sogenannten rechten Vordenker wären nicht oft sehr intelligent und gut gebildet. Ich sag auch nicht, dass es grundsätzlich an der scharfen Beobachtungsgabe fehlt. Ich geb euch auch recht, dass es sogar gefährlich ist, die Leute derart zu unterschätzen. Mir geht es einzig um den Output. Es gehört m.M.n. immer dazu die richtigen, also kluge wie einsichtige, Konsequenzen aus der Kombination von Wissen und Beobachtung zu ziehen um gute Satire oder, um den Vergleich weiter zu strapazieren, intellektuelle Leistung zu liefern. Wer dabei dolle an der Realität vorbei zieht, ob unbewusst oder, schlimmer noch, mit voller Absicht, kann ebenso wenig gute akademische Leistungen (im Sinne von Spitzenforschung, nicht im Sinne von “ich habn Buch geschrieben”) wie kluge Satire liefern sondern wird immer den selben Mist neu zerkaut und frisch verpackt wieder hochwürgen. Es gibt halt keine Tiefe die man sich und anderen erschließen kann wenn jeder Gedanke früher oder später an der Realität scheitert. Oder um es mit Colbert zu sagen: “Reality has a well known liberal bias”. Wie schon gesagt: nur meiner Meinung nach und zugegeben kein sehr eleganter Vergleich.





