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Die Idee: Menschen sollen lernen, wieder zu essen, wenn sie hungrig sind, und aufzuhören, wenn sie satt sind – ohne äußere Vorgaben wie Kalorienziele oder Diätregeln.
Ähhh, ist das nicht sowieso das, was die meisten Menschen machen?
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Als jemand, der sein Leben lang abwechselnd Sätze wie “Du must aber doch mal was Essen!”, “Ist das alles?” und “Wie kannst du um diese Zeit Hunger haben?”, “Du willst wirklich noch mehr?” hören muss, kann ich dir mit Bestimmtheit sagen, dass Essen nach persönlichem Hunger offenbar nicht mit den gesellschaftlichen Normen vereinbar ist.
Zwischen Aufstehen und Arbeit ist nicht unbegrenzt Zeit fürs Frühstück. Nach spätestens 6 Stunden Arbeit ist Mittagspause. Die Kantine hat nur zwischen 12:00 und 13:30 auf.
Es gibt also durchaus äußere Umstände die auf die Essenszeiten Einfluss haben.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jemals konnte, um ehrlich zu sein.
Einige Menschen bestimmt, aber so was kann schon durch kleine Mechanismen ausgehebelt werden. Z.B. einfach alles essen was auf dem Teller liegt. Geht mir auch oft so, dass ich es fast schon aus Bequemlichkeit mache, um mich dann nicht ums aufbewahren oder wegwerfen kümmern zu müssen. Manchmal höre ich auch, dass Leute sich den Hunger “aufsparen” wollen für die Pizza am Abend oder Ähnliches. Damit ignoriert man de facto auch den ursprünglichen Reiz um dann später mehr essen zu können, weil es ja was Besonderes ist. Die starre Reihenfolge von “herzhaft, dann süß” kann auch dazu führen, dass man sich das kostbare Dessert erst “verdienen” muss. Wenn man dann soweit ist hat man vielleicht schon gar keinen Hunger mehr, zwängt es sich aber trotzdem rein, weil man sonst ja keine Gelegenheit dafür hat.
Ich denke nicht. Auch wenn Adipositas andere Gründe als Essverhalten haben kann, KAG der Anteil 2019 bei 19% in DE.¹ Ich kenne viele Personen, die sich einer Diät unterziehen oder unterzogen haben, vermehrt Frauen. Ich bin zwar nie fettleibig gewesen, aber ich hab mir das “der darf reinhauen, der wächst noch” auch viel zu lange zu Herzen genommen. Dass ich wenn ich lecker gekocht habe häufig eine 2. Portion über meinen Hunger hinaus esse, ist mir nicht unbekannt. Vielleicht ist es ein Bubble-Ding und ich hänge mit zu wenig Akademikerkindern rum, aber ich hab gar nicht das Gefühl, dass die meisten Menschen das so wie von dir zitiert machen.
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Funktioniert das?
Steckt nicht überall auch Zucker usw. versteckt oder Dinge, die den Appetit eher anregen?Bei den hochoptimierten Produkten heute, stelle ich mir vor, dass das nur klappt, wenn man wirklich behutsam bei der Auswahl seiner Lebensmittel ist.
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Die einzige reale Chance ist, möglichst viel unverarbeitete Lebensmittel zu essen. Egal, ob roh oder selber gekocht. Damit kannst du dem Lebensmittelchemiker ein Schnippchen schlagen.
Ich glaube, das größte Problem für mich ist in dem Kontext alle Arten von Käse
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Gibt ne gute science cops folge (podcast) darüber. Eigentlich über Geldmacherei mit etwas, das Intuitive Eating genannt wird, das eigentliche konzept wird aber gut beleuchtet.
- hendrik@palaver.p3x.deDeutsch1 day
Mach ich so grob. Ich bin eh zu faul um mir was zu kochen es sei denn ich hab auch wirklich Hunger. Und die ganzen Chips, Schokolade ess ich auch eher Abends und anscheinend auch nicht so viel, dass ich irgendwie Probleme dadurch bekommen würde. Aber Einkaufen mach ich definitiv nicht nach Gefühl. Also erstens schmeißt man dann zu viel weg oder hat das Falsche da. Und von Nestlé, Müllermilch oder so will ich eigentlich nix kaufen. Selbst wenn’s lecker aussieht hat mein Gehirn da was gegen. Und so ganz so viel Fleisch kauf ich auch nicht.






