- 13 hours
Das spornt die Innovation an, da wird es noch ganz neue Getränke geben, die 4,9g Zucker in Testumgebung haben.
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Würde mich nicht wundern, Club-Mate hat z.B. 5g Zucker, da würde das effektiv keinen Unterschied machen.
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Großer Fan der Zuckersteuer, aber die Ausgestaltung ist doch etwas schwer nachvollziehbar und hat für mich wieder einmal ein deutliches Geschmäckle von Lobbykontakten und Wirtschaftsinteressen. Zwei Stufen, deren einzige Konsequenz es ist, einen schmalen Korridor zwischen 5 und 8 Gramm von der Steuer zu entlasten, zuzüglich Ausnahmen für Bier, Fruchtsäfte und sowieso allem mit Alkohol. Da findet jeder seine Nische. Man könnte fast meinen, der bloße Gedanke and einfach formulierte und einfach umsetzbare und kontrollierbare Gesetze verursacht Hautausschlag bei einigen Parlamentariern…
- 12 hours
Naja, es ist immer noch ein Fortschritt. Außerdem steckt keine komische Regelung drin, die Zuckerersatzstoffe gleich behandelt oder ähnlich abwägiges.
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ab dem 1. Juli 2027 ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von acht Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.
32 Cent Pro was? Pro Verpackungseinheit? Pro Liter?
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Pro Liter.
Ab Juli kommenden Jahres soll demnach auf zuckergesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro hundert Milliliter ein Steuersatz von 26 Cent pro Liter erhoben werden. Ab acht Gramm solle ein Satz von 32 Cent gelten.
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/zuckersteuer-einigung-bundesregierung-100.html
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„Wie aus der Formulierungshilfe hervorgeht, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, soll ab dem 1. Juli 2027 ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab 5 Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von 8 Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.“
Von der TAZ.
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Das beantwortet die Frage nicht (und ist übrigens der exakte Abschnitt den ich auch zitiert habe). Wie viel Steuer zahle ich denn nun auf eine 2L Flasche Cola? 32 Cent? Oder 64 Cent?
Wie viel zahle ich auf einen 12x 0,5L Falschen Kasten? Einmal 32 Cent? Oder 12 mal 32 Cent? Oder 12 mal 0,5 mal 32 Cent?
smokeysnilas@feddit.orgDeutsch
21 hoursEs liest sich so als ob die Steuer einmal pro Gebinde erhoben wird. Also haben große 2L Flaschen die gleiche Steuer wie kleine 250ml? Was zählt als ein Gebinde? Ich hoffe wenigstens in Getränkekisten wird die Steuer pro Flasche erhoben und nicht pro Kiste.
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GENIESSE RED BULL JETZT IN DER HANDLICHEN NEUEN 5L-DOSE!!! ZYLINDRISCH PRAKTISCH GUT RED BULL VERLEIHT FLÜGEL!!!
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Ich glaub wir werden’s mal wieder erst erfahren wenn’s durch ist. Diedeutsche Bürokratie.
Zacryon@feddit.orgDeutsch
16 hoursKonkret vorgesehen ist demnach nun, dass ab dem 1. Juli 2027 auf zuckergesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro hundert Milliliter ein Steuersatz von 26 Cent pro Liter erhoben wird; ab acht Gramm sollen es 32 Cent sein.
Laut Finanzministerium gilt das zum Beispiel für Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz. Nicht betroffen sind Getränke mit Alkohol sowie alkoholfreie Biere, Weine oder Cocktails. Auch reine Frucht- und Gemüsesäfte oder ungesüßte Schorlen werden nicht zusätzlich besteuert, genauso wenig Getränke mit Süßungsmitteln.
Der Alkohol ist den Deutschen heilig, auch wenn er krebserregend ist und es bei handelsüblichen alkoholischen Getränken kein gesundheitlich unbedenkliches Konsumniveau gibt.
Gegen die Steuer gab es bis zuletzt erhebliche Widerstände. Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Eine Zuckersteuer setze auf staatliche Lenkung und belaste den Kauf bestimmter Lebensmittel unnötigerweise zusätzlich, kritisieren die Ressortchefs in dem Schreiben.
Staatliche Lenkung ist sinnvoll, wenn Zucker ohnehin überall reingeballert wird und die Leute gemeinhin nicht die Zeit, Aufmerksamkeit, oder den Grips haben, sich zuckerarm zu ernähren. Hier ist der gesundheitliche Schutz der Gesellschaft durch diese milde Lenkung sicherlich kein verkehrter Schritt. Es wird ja nicht verboten. Es werden Anreize für eine Verringerung des hohen Zuckerkonsums auf Verbrauchet- und Herstellerseite geschaffen.
Weiterhin sind die betroffenen Lebensmittel nicht essenziell zum Leben und insofern auch keine Belastung für Verbraucher. Wer regelmäßig Limonaden, Energiegetränke, usw. mit hohem Zuckergehalt konsumiert, für den ist das eher ohnehin ein Todesmittel. Hier ist die Lenkungswirkung erneut sinnvoll.
Zudem gefährde die Steuer Arbeitsplätze in der meist mittelständisch geprägten Getränkeindustrie.
Dann möge die Industrie doch mehr auf gute zuckerärmere Alternativen setzen, um die Arbeitsplätze zu sichern. Das betrifft ja nun die gesamte Industrie und nicht nur vereinzelte Hersteller. Die Wettbewerbsbedingungen werden also nicht unfairer als vorher.
- 21 hours
ein Steuersatz von 26 Cent auf gesüßte Getränke mit einem Zuckergehalt ab fünf Gramm pro 100 Milliliter erhoben werden. Bei einem Zuckergehalt von acht Gramm pro 100 Milliliter soll der Satz 32 Cent betragen.
Warum macht man das so? Warum nicht 5 Cent pro Gramm Zucker auf 100 Milliliter und fertig?
Da fehlt doch die Trajektorie hin zu gar kein Zucker mehr.
- 12 hours
Der Grenzwert von 5 g/100 ml kommt wahrscheinlich daher, dass Kuhmilch knapp drunter liegt.
- 21 hours
Aber dann müssten doch Getränkehersteller mit 4,9 g/L auch Steuern zahlen?!
- 18 hours
Glaubst du wirklich, Zucker sollte komplett aus der Nahrungskette verschwinden? 🫠
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Wenn man ehrlich ist, bei Getränken wahrscheinlich ja. Es gibt abgesehen von Milch evolutionär gesehen wenig natürlich vorkommende zuckerhaltigen Flüssigkeiten welche getrunken werden.
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Ich trinke selbst keine Softdrinks, von daher ist mir das recht egal, Säfte verschiedener Art aber gerne mal.
Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus dass Zucker in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt, auch auf ganz natürliche Weise, und die Suggestion dass das Ziel eine komplett zuckerfreie Ernährung ist, ziemlich blöde ist.
- 20 hours
Sehe ich auch so. Danach bitte noch auf feste Lebensmittel erweitern. Vor allem bei Fertiggerichten.
- 22 hours
Zwei-Stufen-Modell und Ausnahme klingt irgendwie nach mehr bürokratischen Aufwand. Wer wollte das noch mal bekämpfen?
Und wieso sind Zuckergetränke von kleinen Herstellern weniger gesundheitsschädlich?
- 19 hours
Wer wollte das noch mal bekämpfen?
Entbürokratisierung ist bei dem korrupten Haufen immer nur Code für Deregulierung zu Gunsten ihrer reichen Spender. Der Logik entprechend ist bürokratischer Aufwand für die Interessen von Lobbyisten und Industrie also auch keine Bürokratisierung.
- 21 hours
Sind sie nicht aber ich versteh es schon. Kleinere Brauerein kaufen und verkaufen eher Lokal. Ein höherer Getränke Preis wirkt sich in deren Umsatz viel stärker, durch weniger Verkaufszahlen, aus als beim Großkonzern, der auch noch immense Werbegelder hat und etabliert ist.
- 18 hours
Joah, ich mag solche Klauseln generell eigentlich. Coca-Cola geht nicht pleite, wenn sie etwas mehr Steuern zahlen, aber wenn die kleine, lokale Limobrauerei pleite geht, dann verliert man Kultur, Vielfalt und Arbeitsplätze.
- 18 hours
In meiner Meinung sind die Heimischen Brauereien besser. Nicht nur Ethisch und besser für die Umwelt. Deren Limos schmecken viel besser.
Meine Favoriten: Alaska, Tiroler Cola, Spezi (das Original von Riegele), Leikheim, und Fritz-Cola, wäre die nur nicht so verdammt teuer!!
- 22 hours
Vor wenigen Tagen hatten sich auch die neun Agrar- und Verbraucherschutzminister der Union aus den Bundesländern in einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen ausgesprochen. Eine Zuckersteuer setze auf staatliche Lenkung und belaste den Kauf bestimmter Lebensmittel unnötigerweise zusätzlich, kritisieren die Ressortchefs in dem Schreiben.
Wenn man ein Land und seine Bürger vor die Wand fahren will, kann man bei den Corrupten Demokratie- und Umweltzerstörern viel lernen.
- 19 hours
Hoffentlich kommen die jetzt nicht auf die Idee Zucker mit Süßstoffen zu mischen. Pepsi macht das schon und das Zeug ist ungenießbar. Wenn ich Zuckerplörre trinken will, will ich auch Zucker drin haben. Gefühlt schmeckt das gepanschte noch süßer.
- 13 hours
Aufgepasst alle über 16: Unsere neue Pepsi-Schorle. Halb-Pepsi, halb Sprudelwasser, für den gehobenem Gaumen.
- 9 hours
Ich mag die Süßstoffe einfach gar nicht. Dann würde ich glaub ich eher anfangen selbst Cola zu machen…
- 21 hours
Naja wenn du alles gleich besteuerst, egal wie wenig (Frucht-)Zucker drin ist, verfehlt die Steuer natürlich ihre steuernde Wirkung.
- 20 hours
Anfangs sollte das auch für Saft gelten. Und Ziel wird verfehlt, weil mit den Einnahmen gesunde Sachen nicht subventioniert werden. Die Gurke kostet bald 5 Euro. Auch wenns schwer zu glauben ist, ein Mensch der vorher cola getrunken hat könnte jetzt versuchen die carbs mit Äpfeln aufzunehmen. Boom Äpfel teurer.
Wofür soll die Kohle benutzt werden? Um Beamte durch zu füttern?
- 18 hours
Ich weiß nicht, was ist deine/eure Meinung zu Zweckbindung bei Steuern? Einerseits erstmal gut, andererseits, dann ist man als Regierung auch sehr unflexibel.
- 14 hours
Meiner Meinung nach, ist Zweckbindung nur sinnvoll, wenn die Einnahmen größer als die sonst erwarteten Staatsausgaben für dem Zielbereich sind. Beispielsweise macht es wenig Sinn, die Kfzsteuer an das Verkehrssministerium zu binden, da dieses einfach die entsprechende Menge weniger aus dem allgemeinen Staatshaushalt bekommen würde. Wäre sie jedoch an Fahrradinfrastruktur gebunden, wird der Ausbau tatsächlich besser finanziert, da selbst bei 0 Euro aus dem allgemeinen Budget des Ministeriums mehr übrig bleibt als ohne Zweckbindung.
Selbst wenn diese Faustregel eingehalten wird, kann es Probleme geben, wenn die Einnahmen später unter den Bedarf fallen und Institutionen nicht bereit sind den Unterschied zu finanzieren. Freu nach dem Motto „Die werden doch schon von Steuer xy finanziert“









