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Die Parteifunktionäre konnten über das Problem inhaltlicher Leere lange hinweggehen. Unter Merkel, weil gekonntes Verwalten jede Programmatik entbehrlich erscheinen ließ, unter Merz, weil man dachte, wirtschaftsliberale Rhetorik werde ausreichen, um die Herzen der Wähler zu gewinnen. Jetzt, da der Kanzler nach einer „Erzählung“ für seine Vorhaben sucht, fällt auf, dass die Partei in weltanschaulicher Hinsicht mit leeren Händen dasteht. Schon seit einigen Jahren hört man aus dem Umfeld der Union Klagen darüber, dass es kaum noch Abgeordnete gebe, die mit dem christlichen Menschenbild eine substanziellere Verbindung pflegten als die Erwähnung in Parteitagsreden. Und auch bei de Weck spielt die christdemokratische Tradition nur eine nachrangige Rolle.
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