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Nun aber gab es Neuigkeiten: Audi sollte sein Werk in den USA erhalten. Döss, der auch den Aufsichtsrat von Audi leitet, erläuterte laut Teilnehmern die Eckdaten für den Deal mit den Amerikanern. Rund die Hälfte der Investitionssumme von vier Milliarden Euro würde der US-Staat übernehmen. Darüber hinaus habe das Team um Trump Erleichterungen bei den Auto-Zöllen in Aussicht gestellt. Das Milliardenpaket sollte es aber nicht ohne Gegenleistung geben, Döllner sollte auf die Bühne mit Trump. Mitten im Wahlkampf.

Der Vortrag von Döss dauerte zehn Minuten, dann war Raum für Fragen – und Meinungsbeiträge. Cavallo sei sehr deutlich geworden, hieß es aus der Runde. Als Rassisten und Misanthropen habe sie Trump bezeichnet. Pötsch habe sie dann ermahnt, solche Worte nicht in der Öffentlichkeit zu sagen, da dies das Projekt gefährden könnte.

Teilnehmer erinnern sich auch an Kritik von Ministerpräsident Lies. Diese sei aber gemäßigter gewesen. „Niemand hat aber Stopp gesagt.“ Und so stieg Döllner an dem Freitagnachmittag in den Flieger in die USA.

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Wie es nun weitergeht, dürfte sich in diesem Jahr noch zeigen. Zum einen fehlt für das US-Werk die Zustimmung des Aufsichtsrats, zum anderen fehlt die Zusage für Zollerleichterungen.

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